Die unteren Spielklassen

Fussballvereine, die im DFB Mitglied sind, dürfen auch am vom Verband ausgetragenen Spielbetrieb teilnehmen. Dieser ist in verschiedenen Klassen organisiert. Die bekanntesten sind die 1. und 2. sowie die neue 3. Bundesliga. Doch die meisten Spiele finden in den unteren Klassen statt.

Regionalliga

Die Regionalliga ist die oberste Amateurfußballklasse. Sie besteht aus fünf Unterligen: Regionalliga Nord, Regionalliga Nordost, Regionalliga West, Regionalliga Südwest und Regionalliga Bayern. In allen Ligen spielen 18 Mannschaften. Am Ende der Saison können die ersten aus Südwest, Nord und Bayern direkt in die 3. Liga aufsteigen, in den beiden anderen Ligen wird eine Aufstiegsrunde ausgespielt.

Oberliga

Die nächstuntere Liga ist die Oberliga, in der es 12 Unterteilungen gibt:

  • Schleswig-Holstein
  • Hamburg
  • Bremen
  • Niedersachsen
  • Nordost
  • Niederrhein
  • Mittelrhein
  • Westfalen
  • Rheinlandpfalz
  • Hessen
  • Baden-Württemberg
  • Bayern

In den Oberligen spielen zwischen 16 und 18 Mannschaften zusammen. Je nach Größe steigen am Ende der Saison eine oder zwei davon auf.

Landesliga

Unterhalb der Oberliga gibt es ebenfalls 12 Landesligen, deren regionale Ausbreitung mit denen der Oberligen identisch ist. Sie wird in manchen Landesverbänden auch Verbandsliga genannt oder gar Bayern- und Westfalenliga. Der DFB hat hier wie in den unteren Ligen den Landesverbänden freie Hand gegeben.

Weitere Ligen

Die siebte und achte Ebene der Ligaorganisation unterscheidet sich je nach Landesverband. Manche haben hier noch eine Verbandsliga vorgeschaltet, eine Landesklasse oder, wie in Hessen, eine Gruppenliga. Dann folgen die Bezirksligen und schließlich die Kreisligen. Letztere sind wegen der vielen teilnehmenden Vereine oft noch in eine A und B Klasse unterteilt. Die Kreisliga wird in vielen Fällen auch als die Kreisklasse bezeichnet. Aus dieser Liga ist ein Abstieg nicht mehr möglich.

Immer wieder gab es Strukturreformen im Ligasystem. Die Regionalliga erfuhr besonders viele Änderungen, mal gab es nur drei Regionalligen, zum Schluss dann wieder fünf. Eine Herausforderung war auch die Integration der DDR-Vereine und Strukturen. Sie fanden in der neuen Regionalliga Nordost eine Bleibe.