Training im Amateurfussball

Die meisten Trainer in den unteren Ligen machen ihren Job in der Freizeit, in der Regel am Abend und am Wochenende. Das gleiche gilt für die Spieler: Sie haben alle einen Beruf oder eine Beschäftigung, und Fussball kann nur in der Freizeit stattfinden. Das schränkt die Trainingszeiten ein.

Hilfe vom DFB für Trainer

Wer ein Team leitet, aber keinen Trainerschein hat, kann Hilfe vom DFB bekommen. Denn für die Mannschaftsleiter der unteren Klassen hat man eine Datenbank mit Übungseinheiten ins Leben gerufen. Diese kann selbst ohne Registrierung oder Anmeldung eingesehen werden. So kann man sich zum Beispiel ein Kopfballtraining auswählen. Die Einheit wird im Detail mit Schaubildern beschrieben, die man sich aufs Handy oder iPad laden kann. Es wird genau erklärt, warum man diese Übung macht, wie viele Spieler sie braucht und welche Ziele erreicht werden sollen. Sogar das Aufwärmen wird erwähnt und es gibt Tipps und Tricks, je nach Spielstärke. Alle Einheiten kann man als PDF abrufen. Manchmal gibt es sogar Videosprechstunden von Profitrainern.

Engagement der Aktiven

Für die Spielerinnen und Spieler ist der Einsatz im Amateurfußball eine körperliche Herausforderung. Sie müssen neben Beruf und Familie noch fit genug sein, um ein oder gar zwei Mal die Woche ein Spiel durchstehen zu können. Einen großen Teil des Trainings nimmt deshalb die Fitness ein. Es wird viel gelaufen, entweder auf dem Spielfeld oder auch über Stock und Stein, wenn man außerhalb einer Stadt trainiert. Die Kondition ist bei vielen Freizeitspielern das größte Problem. Die Kraft muss sichergestellt sein, deswegen haben viele Clubs auch eine Partnerschaft mit einem Fitnessstudio. Hier können die Teams an den Maschinen ihre Muskeln stählen. Auf dem Platz finden dann vor allem die fußballerischen und taktischen Übungseinheiten statt. Da es oft keine Überdachung gibt, müssen die Übungen bei schlechtem Wetter stattfinden. Manche Teams können aber in Sporthallen wechseln, wenn diese frei sind.